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Aggressiver neuer Theismus: Mit Gott debattiert man nicht

Zuletzt aktualisiert von bfg-muenchen am 27. März 2013 - 1:00

Hier mal eine erfreuliche Meldung vom Blasfeminismus: Eine Verschärfung des Blasphemieverbots, wie sie immer wieder aus Kreisen von CDU/CSU oder der katholischen Kirche gefordert wird, verstößt gegen das Grundgesetz. Zu diesem Ergebnis kam eine hochrangig besetzte Juristentagung am Wochenende (3.-5.5.) in München (taz-Bericht, atheisten-info.at-Bericht 6.5.)

International Humanist News (IHEU) highlights the criminalisation of atheism in many parts of the world (26.2.).

Kreationismus an christlichen Privatschulen: Eine aktuelle Stellungnahme (26.2.) zu einem pädagogischen Orientierungspapier des Verbandes Evangelischer Bekenntnisschulen sieht die staatlichen Aufsichtsbehörden in der Pflicht zum Handeln.

Deutsche Richter machen den Weg frei für Opus-Dei-Gymnasium (22.2., atheisten-info.at): Klerikal-Faschisten dürfen Jungen-Gymnasium in Potsdam eröffnen. Es ist kaum fassbar: Das Oberste Verwaltungsgericht in Deutschland hat dem klerikal-faschistischen und für seine sadistischen Erziehungsmethoden bekannten Gotteswerk (Opus Dei) genehmigt, bei Berlin ein Knaben-Gymnasium zu eröffnen. Die Richter weisen damit die Ablehnung der Anstalt durch das Brandenburger Bildungsministerium zurück.
Kommentar bfg: Sicherlich haben die Gotteswerker dem Gericht ihre harmlose Seite vorzuführen verstanden. Aber darf man solchen hirnkranken Leuten die Bildung junger Menschen anvertrauen? Hintenrum kommt doch immer was von der unseligen Hirnverpestung rüber. Jeder Jugendliche, der für dieses "Gotteswerk" gewonnen wird, ist eine Schande für das deutsche Bildungssystem.

... und weiter geht's: Die Nachfolge-site der eingestellten kreuz-net-Hetzsite wurde nicht vom Netz genommen, sondern war bloß überlastet, jetzt ist die site wieder da - na danke (16.1.).

Nicht lange funktioniert hat der kreuz.net-Ersatz - Kreuz-net.info ist offline (11.1.).

Passend zu den Religiösen Umtrieben schrieb die Welt schon im Dezember: Die größte Gefahr des Friedens ist religiöser Wahn Es befremdet, wenn Papst Benedikt XVI. in der Christmette die Leugnung Gottes als Hauptgefahr für den Frieden nennt. Nicht die Atheisten sind die, vor denen wir uns fürchten müssen.

Wen seinerzeit die rechtsextreme Katholo-Site kreuz.net interessierte, den interessiert vielleicht nach deren Einstellung Anfang Dez.2012 ihre abgewandelte Wiederkehr Anfang 2013 (7.1.) als kreuz-net.info

Pressemitteilung des HVD vom 17.12. in Auszügen: Katholischer Fundamentalismus kann keinen Frieden stiften. Nach der Botschaft von Benedikt XVI. zum katholischen Weltfriedenstag: Krisen dürfen nicht auf Kosten von Frauen und Minderheiten bewältigt werden. In der am vergangenen Freitag veröffentlichten Botschaft für den Jahresbeginn spricht sich der Papst gegen das verfassungsmäßige Grundrecht auf einen Schwangerschaftsabbruch und gegen die rechtliche Gleichbehandlung aller vorhandenen Formen von Ehe und Familie aus. Er versucht zudem, das Recht auf ein selbstbestimmtes und würdiges Lebensende zu diskreditieren und bezeichnet die Sicherung dieses Rechts todkranker Menschen als eine Bedrohung für das Grundrecht auf Leben. Dass der katholische Papst den Abbau von Diskriminierungen gleichgeschlechtlicher Partnerschaften durch staatliches Recht „als Beleidigung der Wahrheit des Menschen“ und „eine schwere Verletzung der Gerechtigkeit und des Friedens“ bezeichnet, sollte ihn in den Augen aller liberalen Christinnen und Christen als Vordenker für eine familienfreundliche und friedliche Gesellschaft disqualifizieren.

Und hoffentlich zum letzten Mal ein Text zu kreuz.net (12.12.): Erzbischof Gerhard Ludwig Müller: "kreuz.net hat nichts mit der Kirche zu tun." Wie war das nochmal? Die katholische Kürübung wegducken und von nichts wissen, stimmt's?

Ohne Glauben ist kein Staat zu machen - das glaubt zumindest der deutsche Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse. Er ist überzeugt: Eine Demokratie kann auf Religion als Wertereservoir nicht verzichten (10.11.). Erwin Peterseil von atheisten-info.at rückt die blindgläubigen Verirrungen des SPD-Politikers zurecht.

Blindgläubige lassen sich nicht so leicht zum Schweigen bringen (11.12.): im SPIEGEL, Nr. 50/10. 12. 12, steht auf Seite 36 ein Bericht : Katholiken - "Neue Heimat", in dem über katholische Portale berichtet wird. Verschiedene Aktivisten schreiben jetzt in   http://www.kreuzgang.org/ , das ein eifriger früherer Schreiber von kreuz.net, Robert Ketelhohn, betreibt und im http://www.couleurstudent.at/,. Beide Portale sind zudem deutlich rechtslastig.
Auszüge: Wer glaubt, der aggressiven, homophoben und antisemitischen Szene am rechten Rand der katholischen Kirche sei damit der Boden entzogen, irrt jedoch. Diverse kreuz.net-Schreiber haben auf anderen Internetseiten bereits eine neue Heimat gefunden. Offensichtlich wird damit, dass kreuz.net kein Einzelphänomen war - und wie eng manche kirchlichen Traditionalisten mit der weltlichen radikalen Rechten verbunden sind. ... Zu den kreuz.net-Autoren, deren Identität zuletzt enttarnt wurde, gehörte der hessische Pfarrer Hendrick Jolie. Fundi-Katholiken wie Lintner galt Kollege Jolie als Test, wie ernst es die Bischofskonferenz mit ihrem Bannstrahl gegen die Hetzplattform meinte. Zwar hatten die obersten deutschen Katholiken die Mitarbeit von Priestern bei kreuz.net als „ungeheuerliche Pflichtverletzung“ bezeichnet und angekündigt, „mit allen uns möglichen arbeits- und dienstrechtlichen Mitteln“ dagegen vorzugehen, doch als Jolie aufflog, beließ es das Bistum Mainz bei einer sanften Ermahnung. ...
wie u. gesagt, wieder mal die katholische Kürübung wegducken und von nichts wissen.

So etwas wie einen Nachruf auf kreuz.net kann man bei atheisten-info.at lesen (3.11.): Irgendwie schade. Diese Ausgeburten katholischen Fanatikertums - fast schon im Ausmaß muslimischer Talibans - zu beobachten, gab unsereinem Einblick in eine Geisteswelt, die jahrhundertelang der katholische Hauptgeist war, abgrundtief hasserfüllt und verdammungsbegeistert.
Tja, und wer ist schuld? Da kommt nun wieder wieder die katholische Kürübung wegducken und von nichts wissen auf uns zu.

Laut SZ vom 3.12. ist kreuz.net jetzt abgeschalten (wenns bayrisch ist) bzw. abgeschaltet.

In der SZ 16.11. steht bereits: Die Justiz ermittelt deutschlandweit wegen Volksverhetzung gegen kreuz.net
und am 17.11. schreibt die SZ ausführlich: Umstrittene Internetseite kreuz.net - Im Namen des Herrn - Hetze gegen Andersdenkende: Die Hinweise verdichten sich, dass es eine Verbindung zwischen der hasserfüllten Internetseite kreuz.net und Mitgliedern des ultrakonservativen "Netzwerks katholischer Priester" gibt. Nun ermittelt auch die Justiz. Wegen Volksverhetzung. ... das war schon immer die site mit dem gruseligen Flair des Mittelalters ...

Weitere Infos zum Kirchenrecht auf unserer Sonderrechts-Seite (11.11.).

Ein pdf von ateisten-info.at befasst sich mit einer Studie zu den Auswirkungen der Loyalitätspflichten für Bewerber und Beschäftigte bei Diakonie, Caritas und Co., dem rechtlichen Hintergrund und den politischen Entwicklungen (9.11.).

Ein hpd-Bericht bei atheisten-info.at (da ist es werbefrei, 6.11.): Die Kirchen als Dienstgeber nahmen sich zunehmend mehr heraus, auch über das Privatleben der Mitarbeiterschaft von kirchlichen Betrieben am Sozialdienstleistungsmarkt zu bestimmen und außerdem bei den Löhnen noch sparsamer zu sein als dies bei der weltlichen Konkurrenz üblich ist. Was nun seit einiger Zeit zu wachsendem Widerstand geführt hat ...

Demgegenüber erhebt der bfg die Stimme der Vernunft (18.10.), hier ein Antrag, über den auf der LHA-Sitzung entschieden werden soll: Grundsatz-Resolution zur Haltung gegenüber (monotheistischen) Religionen.

  1. Für den Bund für Geistesfreiheit Bayern ist das Bekenntnis zur Religionsfreiheit selbstverständlich; diese umfasst sowohl die Ausübung als auch die Ablehnung einer Religion aufgrund einer individuellen Überzeugung.
  2. Das Grundrecht der Religionsfreiheit gilt wie alle Grundrechte nicht schrankenlos, sondern ist durch den Geltungsbereich anderer Grundrechte (z.B die Religionsfreiheit des anderen oder das Recht auf körperliche Unversehrtheit) begrenzt.
  3. Im säkularen Staat sind alle Religionen und Weltanschauungen gleichberechtigt und vom Staat gleich zu behandeln.
  4. Alle Religionen und Weltanschauungen haben die allgemeinen Menschenrechte und die Werteordnung des Grundgesetzes (Art. 1-19) anzuerkennen. Maßstab dafür ist aber nicht der Wortlaut von "Heiligen Schriften" (Bibel, Thora, Koran), die allesamt einige aus heutiger Sicht inhumane Passagen enthalten. Maßgeblich ist vielmehr die Anwendung in der Praxis, was zu einer sehr unterschiedlichen und differenzierten Beurteilung von verschiedenen Gruppen der gleichen Religion führen kann.
  5. Propaganda-Organe und emotionalisierende Quellen, die zu irrationaler und pauschaler religiöser Abneigung anstacheln, werden vom Bund für Geistesfreiheit Bayern missbilligt. Dies gilt insbesondere für Foren, die z.B. religiöse Führungspersonen als "Friedensfürsten" hochjubeln um andere Religionen pauschal abzuqualifizieren. Eine solche Haltung ist schon deshalb für den bfg Bayern inakzeptabel, weil alle führenden Religionsstifter historisch völlig im Dunkeln liegen und jede Zuschreibung von Charaktereigenschaften in den Bereich der Legendenbildung gehört.

Aus gegebenem Anlass hier ein Link auf die Angriffe der christlichen und muslimischen Religion den "Heiden" gegenüber (19.9.). Das sollte den Bestrebungen zu einer Verschärfung des Blasphemie-Paragraphen Einhalt gebieten.

Blasphemie: Bischof fordert Strafen Der deutsche Erzbischof Schick (Bamberg) will tief in die Vergangenheit zurück - er fordert Strafbarkeit der Blasphemie. In Österreich ist die "Herabwürdigung religiöser Lehren" strafbar (StGB § 188), in Deutschland jedoch jedwede weltanschauliche Herabwürdigung (2.8. atheisten-info.at)

Vorlesungsreihe "Ethik" mit Prof.Dr. Wolfgang Huber - (siehe auch unsere You-Tube-Seite) das DVD-Seminar »Ethik« lässt Vorlesungen halten über Die Grundfragen unseres Lebens (10.7.): Was ist gut – und was ist richtig? Leben wir, um zu arbeiten? Wollen wir den perfekten Menschen? Für wen tragen wir Verantwortung? Im neuen Seminar »Ethik« der ZEIT Akademie erörtert der angesehene Theologe Prof. Dr. Wolfgang Huber die ethischen Grundfragen auf dem menschlichen Lebensweg - von der Geburt bis zum Tod.
Die Personalie Huber ist interessant: der ehemalige Bischof Dr. Dr. h.c. Wolfgang Huber war Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche Deutschlands von 2003 bis 2009 und hat sich stets als tüchtiger Sophist hervorgetan. Er ist einer der klugen Köpfe, die den christlichen Glauben in ein Gespinst aus gewollten Komplikationen einspinnen, damit ja keiner merkt, wie hahnebüchen das Ganze ist - und kann man die Grundfragen unseres Lebens 500 Jahre nach dem Mittelalter wirklich noch von einem Theologen beantworten lassen?
Dazu unsere bfg-Vorsitzende Assunta Tammelleo: Mit großem Interesse habe ich Ihr Vorlesungsangebot zur Kenntnis genommen. Und mit etwas Verwunderung bemerkt, dass für das Gebiet „Ethik“ ein ehemaliger Bischof und evangelischer Ratsvorsitzender gebucht worden ist. Nachdem in unseren modernen Zeiten und in unserer aufgeklärten Gesellschaft die Positionen der christlichen Kirchen in Fragen der Ethik für viele Menschen keine zeitgemäßen Antworten mehr sind, frage ich mich, warum ausgerechnet ein Religionsvertreter als alleiniger Referent zu diesem Thema ausgewählt worden ist.

Zur Gottesdebatte von 2011 die passende Ergänzung 3.7.2011 von atheisten-info.at zum Thema Menschenfreundlichkeit der römisch-katholischen Kirche:  Die r.k. Kirche ist nicht menschenfreundlich. Das gibt Papst Ratzinger selber zu! Das erklärt natürlich einiges von dem, was im Folgenden inkriminiert wird. Mit einem feindlichen Gott braucht man nicht zu debattieren.
Nachtrag 21.6.: Heute bringt die Süddeutsche Zeitung Leserbriefe zu dem inkriminierten Artikel.
Ein aktueller (14.6.) Artikel in der Süddeutschen Zeitung zeigt, wohin man die Glaubensbeflissenheit treiben kann. Adrian Kreye schreibt über Atheismus und Politik - Mit Gott debattiert man nicht.
Der (etwas ergänzte) online-Artikel spricht beim Atheismus von spiritueller Ruhestörung. Dann geht Kreye in die vollen und erklärt den Ungläubigen, dass sie nirgends in sein Weltbild reinpassen. Er unterscheidet den politischen Diskurs und die Glaubensdebatte, und die definiert er sich so zurecht, dass der Atheismus nirgends Raum hat. "Der demokratische Diskurs schließt die Grundsatzfrage aus, ob es einen Gott gibt oder nicht, er geht also von einer unbeweisbaren endgültigen Wahrheit aus." Soso. Und andererseits, "kann man den Atheismus in einer Glaubensdebatte überhaupt verteidigen?"
Und nun spricht Kreye von dem "hohen Preis, den das Nichtglauben fordert", weil der Atheismus die religiösen Tröstungen bei Schicksalsschlägen nicht kennt - aber erkauft man religiöse Tröstungen nicht unter völliger Dreingabe der Vernunft, denn warum tut ein gütiger Gott seinen geliebten Menschenkindern das an? Und den Verstand dafür aufgeben, ist das nicht ein viel zu hoher Preis? Für Kreyes Verstand gilt das nicht, zumal er dann auf die Kinderfrage "wieso denn?" nicht die verdummende Antwort geben könnte.
Dann wird das Leitmotiv nochmal gesungen: "Doch mit jeder Verteidigung sieht es so aus, als wolle sich der Atheismus direkt mit dem Glauben vergleichen. Das aber ist ein Irrweg, der weniger in der theologischen, als in der politischen Debatte in die Sackgasse führt. Denn erlaubt man die Rückkehr des Glaubens in den politische Diskurs, lässt man sich letztlich auf eine Debatte mit Gott ein. Und da sind sich alle Religionen einig: Mit Gott debattiert man nicht." So hätte sich Kreye die Welt gern zurechtgebogen. Das ist lupenreine Sophistik. Und die Begründung, warum der Atheismus keine Weltanschauung ist?
"Weil Menschenrechte zwar ethisch begründet, jedoch juristisch ausformuliert werden und somit im Gegensatz zum Wort Gottes verhandelbar sind. Weil die Trennung von Ethik und Glauben nur in der Theorie funktioniert. Weil sich der Atheismus weltanschaulich, wie schon erwähnt, nicht mit dem Glauben vergleichen kann."
Kreye könnte mit dem gleichen Logikverlust schreiben, weil's in der Bibel nicht drinsteht. So weit treibt er es nicht, aber immerhin versteigt er sich zu dem Abschluss: "Die kurze Antwort auf die selbstgestellte Frage, wer denn nun die Gefühle von Atheisten respektiert, muss also lauten: niemand. Die Rolle des Atheisten in der Gesellschaften muss eine politische sein. In der Politik darf kein Platz sein für Gefühle. Die theologische Debatte wird sich immer um das Allerinnerste eines in sich geschlossenen Weltbildes und seiner Anhänger drehen. Da aber ist der Atheismus kein Antipode, sondern ein Fremdkörper. Er vertritt Unsicherheiten, lässt Zweifel und Widersprüche bestehen."
Mit diesem Geschwurbel bekräftigt er seine uneingestandene Absicht, den Atheismus zwischen dem politischen Diskurs und der Glaubensdebatte zu versenken. Kreye schwadroniert wie ein Anwalt, der seine Gegner mit juristischen Spitzfindigkeiten mundtot machen will, nur dass es theistische Spitzfindigkeiten sind. Nicht der Ansatz einer sachlichen Auseinandersetzung, sondern blinder Glaube, der die wissenschaftlichen Methoden mit Abscheu sieht. "Vernunft ist da nur ein schwacher Trost," schießt Kreye. Übersetzt heißt die Botschaft, diskutiert wird nicht,  es lebe der religiöse Dogmatismus, zurück ins Mittelalter.
Der Papst klagt über aggressiven Atheismus, und dies soll wohl eine Retourkutsche sein. Ein trauriges Beispiel für den aggressiven neuen Theismus. Man kann nur hoffen, dass der Diskurs nicht auf so unredlicher Basis weitergeht. Und traurig, dass sich die SZ für solche Sophisterei hergibt.

Unter der Rubrik Diskussionsbereitschaft null kann man auch das Spektakel subsumieren, das der SPIEGEL-Autor Matussek veranstaltet. Atheisten-info.at findet die passenden Worte dafür, und auch das chrtistliche Magazin pro befindet: "Nichts als Provokation: Matussek debattiert mit Atheisten"