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Islamdebatte - gesammelte news

Zuletzt aktualisiert von bfg-muenchen am 16. Juni 2013 - 2:00

Im Bezug auf unsere Amadiyya-Seite veranschaulicht Nigeria die Konfliktlage (22.6.): Gewalt zwischen Christen und Muslimen, wobei die Schuld beiden Seiten zuzuschreiben ist. Aus Wiki: Im Norden und im Zentrum Nigerias tobt seit Jahren ein blutiger Konflikt zwischen Sicherheitskräften und der islamistischen Organisation Boko Haram. Die Sekte kämpft im mehrheitlich muslimischen Norden des Landes mit Gewalt für einen islamischen Staat.
Seit der Einführung des Strafrechts der Schari'a in den Staaten im Norden Nigerias hat sich die Gewalt zwischen Christen und Muslimen verstärkt. Die AG Friedensforschung der Universität Kassel benennt seit Jahrzehnten andauernde Konflikte in Nigeria als eine Ursache für die Auseinandersetzungen zwischen Christen und Muslimen. Die Scharia-Debatten im zentralen nigerianischen Rechtssystem liegen mit an der mangelnden Kompromissbereitschaft der nördlichen Regionen. Kompromisse zwischen dem Common Law und der Scharia werden im islamischen Norden nicht akzeptiert, die nördlichen Bundesstaaten versuchen stattdessen ein zentrales Scharia-Appellationsgericht durchzusetzen.[5]
Einem Beitrag des Fernsehsenders Arte hingegen brachte die Einführung der Scharia im islamisch geprägten Norden Nigerias mit der Ausbreitung evangelikaler Gruppen und Missionstätigkeit in Verbindung.[6] Eine verstärkte Mission und Präsenz evangelikaler Gruppierungen und Missionaren in Zentralafrika habe insoweit eine Mitverantwortung für die Radikalisierung von Islamisten im Umfeld. Ebenso wies Bartholomäus Grill auf die zunehmende Missionstätigkeit fundamentalistischer Christen insbesondere im Norden des Landes hin, die die Spannungen erhöhten. Dem kann allerdings entgegengehalten werden, dass aus dem Menschenrecht Religionsfreiheit auch folgt, dass Missionierung eine legitime Äußerung der jeweiligen religiösen Ansichten ist bzw. zum Informationsrecht jedes Menschen gehört, da dieser ohne umfassende Information nicht zu einer freien Entscheidung über seine Religion in der Lage ist[7]. ...

Aus der SZ (11.6.). Islamisten rufen zu Mord an Deutsch-Ägypter auf. Dasselbe Thema bei atheisten-info.at: Ägyptische Islamisten haben zur Ermordung von gbs-Beirat Hamed Abdel-Samad aufgerufen. Zum Teil stammen die Hetzkampagnen gegen den deutsch-ägyptischen Politologen und Islamkritiker, der sich zurzeit in Kairo aufhält, aus dem direkten Umfeld des ägyptischen Staatspräsidenten Mohammed Mursi. Die Giordano-Bruno-Stiftung fordert daher die Verantwortlichen der deutschen Politik, insbesondere Bundeskanzlerin Merkel und Bundesaußenminister Westerwelle, auf, den ägyptischen Staatspräsidenten "mit Nachdruck dazu zu bewegen, den Mordaufrufen in aller gebotenen Deutlichkeit entgegenzutreten".

Meldung aus Österreich von atheisten-info.at (6.6.): SPÖ, ÖVP und BZÖ verhielten sich somit solidarisch mit dem klerikalfaschistischen saudischen Regime und hatten keine Bedenken, die Republik Österreich durch die Einrichtung "König-Abdullah-Zentrum für interreligiösen und interkulturellen Dialog" in Wien zum Komplizen einer zutiefst menschenrechtsfeindlichen Diktatur zu machen. Wer mal in Saudi-Arabien war und die dortige Kultur des Alles-ist-verboten kennengelernt hat, wird das nur unterstreichen können.

Zum Arabischen Frühling bzw. seinem Untergang meldet die New York Times in der SZ-Beilage schon die nächsten Probeme: Egypt's Islamists Quiet as Births Surge (10.5.): ... Hosni Mubarak expanded family planning and publicity campaigns to curtail population growth that he blamed for crippling Egypt's development. ... Population growth has vanished from public discussion under Morsi ... Dr. Abeer Barakat, assistant minister for health, who is responsible for family planning (...) while she said that family planning programs would continue to be a part of health policy, she also said the government should play no role in encouraging families to limit the number of children they have. "Assigning a number is against reproductive freedoms, and against human rights," she said. Wow- da erklären uns die Islamisten die Menschenrechte. Die Stimme des Gläubigen dazu erklärt, welche blindgläubige Idiotie dahintersteckt: "The government does not have to tell Egyptians how many children to have. The creator takes care of the created." Na dann bis zur nächsten Hunger- und Elends-Revolution.

Unser Lieferant für Islam-Themen atheisten-info.at hat wieder zwei gute Artikel im Angebot (15.5.): Einmal ein vernünftiger Gegenentwurf zur Islamkonferenz, die Kritische Islamkonferenz. Dann eine neue Umfrage unter Muslimen, die schlimme Meinungen offenbart: ... Bewerkenswerter ist die Zustimmungsrate zur Forderung, das islamische Recht zum offiziell gültigen Landesrecht zu erklären. Sind die Zustimmungen in Ländern wie der "von oben" kemalistisch-nationalistisch strukturierten Türkei oder den europäischen Ländern mit parteikommunistischer Herrschaft (ehemalige Sowjetrepubliken, Ex-Jugoslawien) recht niedrig (Albanien und Türkei 12%, Kasachstan 10% Aserbaidschan 8%, aber immerhin 20% im Kosovo und 15% in Bosnien-Herzegowina), so sind sie in Südostasien (Malaysia 86%, Indonesien 72%), Südasien (Afghanistan 99%, Pakistan 84%, Bangladesch 82%), und in nordafrikanischen Ländern (Marokko 83%, Ägypten 74%, Jordanien 71%, Tunesien 56%) sowie im Nahen Osten (Irak 91%, Palästinensergebiete 89%) extrem hoch. Letzteres gilt auch für zahlreiche subsaharistische afrikanische Länder. Eine Ausnahme bildet lediglich der Libanon mit "nur" 29% Zustimmung. ... Große Teile der Befragten plädieren auch für die Anwendung der Scharia auf nichtmuslimische Bevölkerungsteile und kritisieren die ungenügend strikte Anwendung der Scharia in ihren jeweiligen Ländern.

Die Liste "Feinde der Pressefreiheit" der "Reporter ohne Grenzen" ist ein Pranger für diejenigen, die unabhängige Journalisten bedrohen und die Macht über die Medien an sich reißen wollen. In diesem Jahr landen auch die ägyptischen Muslimbrüder und eine syrische Rebellengruppe darauf. (SZ 3.5.) Die Muslimbrüder qualifizieren sich mit dem schönen Spruch: these warmongers, the descendants of apes and pigs.

Eine Presseaussendung der Initiative Liberaler Muslime Österreich (ILMÖ) vom 29.4.2013 kritisiert das Bauverbot von Gotteshäusern in Saudi Arabien und verurteilt diskriminierende und rassistische Aussagen des saudi-arabischen Justizministers im EU-Parlament - Saudi Arabien gegen religiösen Dialog und Freiheit (atheisten-info.at).

Nach Marokko nun Tunesien (29.4.).   Die Zahl der Christen und Juden ist in Tunesien in den letzten Jahren stark geschrumpft. Zwar herrscht im Land traditionellerweise Toleranz, aber die Minderheiten kommen seit der Revolution zunehmend unter Druck. So schreibt die NZZ - Christen und Juden bedrängt - Religion ist in Tunesien keine Privatsache.

Hinrichtung von Ex-Muslimen gefordert (26.4.) Sogar im Touristenland Marokko fordert eine religiöse Institution die Tötung von abtrünnigen Muslimen. Man weiß ja, dass in Marokko die Geheimpolizei herrscht, die gegen die Islamisten und für den König eingestellt ist. Schöner wär's, wenn Marokko auf beides verzichten könnte ...

Nachträglicher Kommentar aus der säkularen Szene (zum Fachgespräch s.u.): ja, der Text des Bayerischen Schulministeriums verstößt gegen das Gebot der Trennung von Staat und Kirche. Besonders gefährlich sind die Passgen unter 7) Propheten (im Text Gesandten):
"..... wie sich das Leben der Gesandten änderte, sobald sie sich von Gott in seinen Dienst gestellt sahen."
"....wie menschliches Fehlverhalten(?!) die Notwendigkeit göttlicher Offenbarung mit sich brachte."

Kaum zu glauben, so ein Affront gegen das Gebot der Säkularität.  Wer wundert sich da noch über Salafisten und ihre "göttliche Aufgabe, uns hier zu missionieren und zum rechten Glauben zu führen?"

Am Dienstag, 23.4. fand ein  "Fachgespräch" der Grünen im Maximilianeum über islamischen Religionsunterricht statt. Für alle, die sich dafür interessieren, sind hier die Lehrpläne für den "Schulversuch Islamunterricht" an Grundschulen und Hauptschulen in Bayern verlinkt. Wer da reinschaut, muss von "muslimischen Kindern" lesen, was der Correctness widerspricht. Ebenso uncorrect wird die Trennung von Staat und Kirche unterlaufen, da ist von Bindung zu Gott die Rede, ohne Anführungszeichen, als ob dessen Existenz bewiesene Realität wäre, und als ob der Staat für solche Bindungen zu sorgen hätte. Diese grundgesetzwidrigen Übergriffe sind noch nicht mal das schlimmste, dazu kommt die grassierende Fremdvereinnahmung: Viele Kinder wissen nicht, dass sie Muslime sind, und das muss man ihnen nahebringen! Ins christliche übersetzt ist das die Logik, gegen die man als Freigeist angehen muss. Wer nicht tolerieren will, dass diese Übergriffe gegen die Kinder von Eltern aus muslimischen Staaten obrigkeitlich durchgedrückt werden, der möge sich auf die Veranstaltung im Münchner Maximilianeum begeben.

Exmuslime gegen deutsche Islamkonferenz (19.4.) - ein sehr lesenswertes pdf bei atheisten-info.at über die wahren Hintergründe der Deutschen Islamkonferenz und mit einer Erklärung des Zentralrats der Ex-Muslime über die Deutsche Islamkonferenz:
Die Deutsche Islamkonferenz muss abgeschafft werden. Unsere Regierung fördert damit den Rückschritt ins Mittelalter - die islamischen Verbände vertreten nur eine reaktionäre Minderheit - Unrecht an den Menschen aus islamisch regierten Ländern, die pauschal als Muslime abgestempelt werden. Dasselbe Unrecht wie bei uns, wenn wir allesamt als Christen diffamiert werden!

Ten Key Points on Islamic Blasphemy Law by Andrew G. Bostom - March 15, 20131

Ein Islam-Video von Sam Harris sagt: Islam is not a religion of peace (11.3.).

Ein Krawallatheist macht mobil gegen den Islam, auf christlich wäre diese Kritik kein Problem, aber abwarten was passiert, wenn jemand die Existenz von Mohammed anzweifelt (27.2.).

Islamkritikverbot (22.2., atheisten-info.at): Dort wird beschrieben, wie sich islamische Aktivisten mittelalterliche Gestetzesrelikte zunutze machen, um "blasphemische" Akte (d.h. jedewede Kritik) zu verbieten. ... Auch wenn diese Forderungen den UN-Menschenrechten ganz klar widersprechen: auseinandersetzen muss man sich damit trotzdem. Vor allem da auch zu bedenken ist, dass diejenigen Schwachköpfe, die aus Gründen der Politcal Correctness oder weil sie Islamkritik prinzipiell als rechtsextrem und ausländerfeindlich einstufen, ebenfalls nach Islamkritikverboten rufen, und deshalb in unseren Breiten die nützlichen Idioten für solche islamistische Bemühungen abgeben könnten.

Eine bedrückende Reise in die Heilsgemeinschaft frommer Frauen (18.2.) bei atheisten-info.at, und dort ist auch in einem Artikel eingefangen, was der saudiarabische Islam zu einer praktischen Frage unserer Kultur sagt - zum Autofahren der Frauen. Das mutet an wie finsterstes Mittelalter. Dagegen wirkt unsere neuste feministische Hetze um sexual correctness in allen Lebenslagen einfach lächerlich. Jenseits dieser Betroffenheitsergüsse gibt es wirklich wichtige emanzipatorische Ziele.

Nachrichten aus dem Iran von unserem bewährten Lieferanten atheisten-info.at (6.2.), die uns zu denken geben sollten, weil die Parallele Iran - Ägypten unübersehbar ist. ... Der Sturz des Schah ging so vor sich, dass die iranische Linke glaubte, sie mache eine Revolution und der islamistische Klerus hülfe ihr dabei. Recht schnell lernten die Linken dann, dass SIE die Hilfstruppen für den neuen Gottesstaat gewesen waren und nach dessen Einrichtung wieder in die Illegalität abtauchen "durften".

Eine unweihnachtliche Anklage gegen den Kulturrelativismus lässt atheisten-info.at los (24.12.).

Islamfeindschaft und Islamkritik - Rechtsextremismusforschung zwischen empirischer Auftragswissenschaft und parteilicher Stigmatisierungsideologie, so heißt eine kritische Betrachtung am Beispiel der Studie „Die Mitte im Umbruch. Rechtsextreme Einstellungen in Deutschland (2012)“. Man kann dort nachlesen, wie viel % Zustimmung es zu islamkritischen und -freundlichen Fragen gibt (12.12.).

Die in manchen Belangen erfreulich laizistische Türkei macht dieser Tage (wie die vergangenen Jahre öfter mal)  Schlagzeilen in Richtung Religion ist sakrosankt (5.12.), hier der Link zum inkriminierten Video.

Nun auch katholische Kritik am Abdullah-Zentrum (28.11.), mal eine andere Linie als das gegenseitige Gutheißen von Menschenrechtsverletzungen wie bei der Beschneidung. atheisten-info.at findet scharfe Worte gegen das saudische System: klerikalfaschistische Gesellschaft - leider zurecht.

Protestnote des Freidenkerbundes Österreichs und der Plattform KAFIR zur Eröffnung des König Abdullah Dialog-Zentrums - aktuell zum Thema Wiener Islamzentrum (25.11., s.u.).

Besorgniserregende Nachrichten vom Islam-Spezialisten atheisten-info.at (23.11.): Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat jetzt eine Verfügung erlassen, er verfügte am 22.11.2012: "Alle Verfassungszusätze, Entscheidungen und Gesetze des Präsidenten sind endgültig, gegen sie kann kein Rechtsmittel mehr eingelegt werden".
Dazu der ironische Kommentar von Erwin Peterseil: Schöner hätte das der Hitler auch nicht verfügen können -  und damit hat er leider recht.

Jetzt gibt es Anfragen gegen das Gemauschel beim Wiener Islamzentrum (22.11.).

In Österreich wird die Islamkritik besonders intensiv durchgeführt, und mit Grund (20.11.): Ein Fremdbeitrag in atheisten-info.at nimmt sich eines Wiener Problems an und wirft zugleich ein Schlaglicht auf einen reaktionären Gottesstaat: Saudi Arabien, eines der abscheulichsten religiösen Terrorregimes erhielt von der österreichischen Regierung die Möglichkeit, in Wien das "König Abdullah Dialog-Zentrum" einzurichten, welches dem interreligiösen Dialog dienen soll und dafür sogar mit Diplomatenstatus ausgestattet wurde und vielen Privilegien einer Religionsgemeinschaft. ... Da Saudi-Arabien offenkundig nicht einmal zu einem innerislamischen Dialog bereit ist, was qualifizierte die saudische Regierung zu einem Dialog mit anderen Religionen? ... Der von den drei Gründungsstaaten des neuen Wiener Zentrums für vier Jahre zum Generalsekretär bestellte Faisal bin Abdulrahman bin Muaammar war bis vor kurzem saudischer Vizebildungsminister und als solcher für den Inhalt saudischer Schulbücher zumindest mitverantwortlich. In einem aktuellen Interview mit der Tageszeitung DIE PRESSE verneint Faisal im Übrigen das Recht, die Religion frei ausüben zu dürfen. Es sei kein Menschenrecht. Kurz gesagt: Saudi-Arabien investiert jährlich Milliarden in den Kulturkampf. Das König Abdullah Zentrum sollte da eine Ausnahme sein?
Kommentar bfg: Wer schon In Saudi-Arabien war, der wird wissen, wie es da um die Kultur steht - mittelalterlich, von Menschenrechten kaum eine Spur. Ein Beispiel für den schweren Fehler, den die westliche Welt gemacht hat, indem sie den Leugnern der Wissenschaft und den Verächtern der Menschenrechte moderne Technik gegeben hat. Dass die nun mit staatlicher Unterstützung Reklame für ihre rückständige Geisteshaltung machen dürfen, macht den Fehler nicht geringer. Wieso wird nicht im Gegenzug ein österreichisches Kulturzentrum in Saudi-Arabien eingerichtet? Das wäre doch die Minmalforderung einer vernunftorientierten Politik.

Ein 800 Jahre altes islamkritisches Gedicht von Omar Khayyam im aktuellen Kontext (15.11.). Man sieht hier, dass die alte Kritik schon den Unsinn mit der Vorbestimmung aufs Korn nimmt. Es geht um eine Anklage wegen Islamfeindlichkeit in der Türkei, die in Relation zu den alten Vorwürfen harmlos erscheint.

Protest gegen den Terror im Iran! Internationales Komitee gegen Steinigung -International Committee against Stoning - ICAS - hier ein Offener Brief vom 08.11.2012 An den Präsidenten des Europäischen Parlaments, Martin Schulz: Die EU muss gegen das barbarische Regime im Iran sofort etwas unternehmen

Zu was für überzogenen Reaktionen sich die Beteiligten versteigen, zeigt der atheisten-info.at-Artikel (19.10.) über die Werbeaktion einer Schweizer Fluggesellschaft: Kreuz ist Trumpf

Ein sachlicher avaaz-Artikel zu den muslimischen Protesten (24.9.) erklärt, es war nur eine kleine radikale Minderheit

Bei diesseits.de findet man die humanistischen Stellungnahmen gegeneinander abgewogen (19.9.). Was bei beiden nicht thematisiert wird, ist die maßlos überzogene Reaktion auf arabischer Seite; die Schuld wird nur auf Seiten der "Provokateure" gesucht. Das persifliert atheisten-info.at mit einer gegenteiligen Vorstellung.

Weitere ketzerische Gedanken von humanistischer Seite (18.9.): Muslimische Kleriker machen jetzt Druck, um die "Beleidigung von religiösen Überzeugungen" sowie Blasphemie weltweit zu verbieten. Das verstehe ich nicht. Wenn das verboten wäre, wären die "heiligen Bücher" der monotheistischen Religionen die ersten Texte, die verboten werden sollten. Hier ein paar Beispiele:

  • Koranische Beleidigung gegen Ungläubige allgemein (Koran 3:91): "Diejenigen, die ungläubig geworden sind und in diesem Zustand sterben, - nicht die (ganze) Erde voll Gold würde von einem von ihnen (als Lösegeld) angenommen, auch wenn er sich (allen Ernstes) damit Loskaufen wollte. Eine schmerzhafte Strafe haben sie zu erwarten. Und sie haben (dereinst) keine Helfer."
  • Koranische Beleidigung gegen Christen (Koran 9:30): "Die Juden sagen: "`Uzair ist der Sohn Allahs." Und die Christen sagen: "Christus ist der Sohn Allahs." Das ist, was sie mit ihrem Mund sagen (ohne daß damit ein realer Sachverhalt gegeben wäre). Sie tun es (mit dieser ihrer Aussage) denen gleich, die früher ungläubig waren. Allahs Fluch über sie! Wie können sie nur so verschroben sein!"
  • was übrigens gleich nach folgendem Vers kommt (Koran 9:29): "Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören - von denen, die die Schrift erhalten haben - (kämpft gegen sie), bis sie kleinlaut (saghiruun) aus der Hand Tribut entrichten!"
  • Biblische Beleidigung gegen Andersgläubigen (Titus 1:15): "Den Reinen ist alles rein; den Unreinen aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern unrein ist ihr Sinn sowohl als ihr Gewissen."

Eine Stellungnahme der Giordano-Bruno-Stiftung zum geplanten Verbot des umstrittenen Mohammed-Films (ein doc mit einem Link auf das Video, 16.9.).

Ein Bild zu einem Terrorakt gegen einen konvertierten Muslim sagt vieles über die Religionsfreiheit in Ägypten (29.8., atheisten-info.at) Der gekreuzigte Christ mahnt alle, die Religion einige Stufen tiefer zu hängen und sie exklusiv im privaten Bereich anzusiedeln.

Aktuelle Daten des Liljeberg-Instituts zeigen, dass "sich das ohnehin  schon stark ausgeprägte reaktionäre Einstellungsbild der Türken in Deutschland noch einmal verschärft hat" (atheisten-info.at 28.8.).

Noch ein Video (16.8.): Islam unter der Lupe - In gut vier Minuten Wesentliches über den Islam (Compilation atheisten-info.at).

Hier ein Video über die abwürdigende Gleichstellung von Defäkieren und Geschlechtsverkehr (20.7.).

Mina Ahadi klagt an (12.7. bei atheisten-info.at): Die Frauen in islamischen Ländern werden barbarisch unterdrückt, und ich
beobachte diese Entwicklung seit den letzten dreißig Jahren. Frauen werden gesteinigt, hingerichtet, werden gezwungen ein Kopftuch zu tragen, werden gegen ihren Willen verheiratet, ihr ganzes Leben ist Zwang. Aber sie erhalten von keiner feministischen Organisation aus Europa oder dem Rest der Welt Unterstützung. Diese bleiben passiv und sehen tatenlos zu und ich frage mich warum. Ich denke die Feministinnen haben nicht verstanden worum es geht. Sie haben keine Ahnung von diesen neuen reaktionären Kräften, die diese islamische Entwicklung mit sich bringt.

Thema Rassismus und Islamfeindlichkeit im bfg diskutiert (11.7.):
Die Diskussion entzündete sich an einer Veranstaltung der Frankenwarte Würzburg: Vom 29. Juni bis 01. Juli findet in der Akademie Frankenwarte in Würzburg ein Seminar statt. Unter der Federführung von Amnesty International geht es um das Thema: „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!? - Islamfeindlichkeit und Rassismus aus der Sicht der Menschenrechte"
Im Seminar werden menschenrechtsrelevante Standards zur Überwindung von Rassismus und dessen Auswüchse, wie z.B. der Islamfeindlichkeit, näher beleuchtet. Gemeinsam lernen die Teilnehmenden, den „Alltäglichen Rassismus" zu erkennen und Strategien zu dessen Überwindung zu entwickeln. Weitere Informationen dazu auf der Website: www.frankenwarte.de
Es meldeten sich kritische Stimmen: Inzwischen findet das Wort „Rassismus" bei den verschiedensten Anlässen eine inflationäre Verwendung. Allein durch den Gebrauch dieses Totschlagarguments sehen allzu viele ihre jeweils spezifische Meinung als vollkommen gerechtfertigt an, sodass sich jede weitere inhaltliche Diskussion erübrigt. Eine solche instrumentalisierte Verwendung des Begriffs „Rassismus" stellt jedoch eine Missachtung der Opfer des tatsächlichen, tödlichen Rassismus dar.
So ist nicht zu sehen, was die Begriffe „Rassismus" und „Islam" überhaupt miteinander zu tun haben. Der Islam ist keine Rasse und die gerade kritisierte missbräuchliche Verwendung von „Rassismus" wird hier überdeutlich. Da kann es nicht verwundern, wenn „die Menschenrechte" zur Verstärkung undifferenziert gleich noch mit oben drauf gepackt werden.
Auch scheinen die Veranstalter davon auszugehen, dass sich mit der Kampfparole „Islamfeindlichkeit" jede notwendige Islamkritik von selbst erledigt. Das kann aber doch wohl nicht in der Zielsetzung und im Selbstverständnis des BfG Bayern liegen.
Von dialektischer Finesse ist im übrigen die Aussage: „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!?" Die Veranstalter meinen natürlich damit, dass wir gerade das nicht sagen dürfen, was ihrer politischen Meinung widerspricht.
Der BfG Bayern gerät hier in politisches Fahrwasser. Dies beginnt damit, dass die „Frankenwarte" von der Friedrich-Ebert-Stiftung unterhalten wird (was auch in den dort propagierten Inhalten seinen Niederschlag findet), geht damit weiter, dass Amnesty International nicht bei allen den Ruf der absoluten Unabhängigkeit genießt und endet mit der Frage, ob Frau Hendlmeier (Vorsitzende des BfG Bayern)
nicht parteipolitische Überzeugungen aus der Kommunalpolitik bei der Führung des BfG Bayern zurückstellen sollte. Eine offene Diskussion dieser Fragen erscheint uns notwendig (Mitglieder des BfG Rhein-Neckar).

Eine kritische Stimme informiert dazu,  das seien wohl Rechte beim bfg Rhein-Neckar, PI-Autoren, Pax Europa usw, auch wenn das Gesagte eher fürs Gegenteil steht.

Eine andere kritische Stimme äußert Erstaunen: Warum fragt kaum jemand nach den Ursachen der sog. "Islamfeindlichkeit"? Wenn jemand andere totalitäre Ideologien kritisiert, oder wenn jemand wen oder was auch immer kritisiert, wird schließlich auch nicht der Vorwurf des "Rassismus" erhoben.

Eine Stimme aus der bfg-Bayern-Führung relativiert das Ganze, weil über solche Fragen durchaus diskutiert werden kann, ohne dass eine Art Zensur oder künftige Selbstzensur verlangt werden müsse, und ohne Vorgriffe, dass etwa die (vermutete) Absicht der Veranstalter schon alsTatsache präsentiert werde. Dazu noch u.a. diese Anmerkungen

  1. Die Behauptung, mit der Ablehnung von Islamfeindlichkeit erledige sich auch jede Form der Islamkritik, ist falsch. Sach- und inhaltsbezogene Kritik an den Inhalten von Religionsgesellschaften und Religionen ist sogar vom Standpunkt der Menschenrechte notwendig, während Islam- oder Christentumsfeindlichkeit eine pauschale, emotional bedingte Ablehnung darstellt, die ihrerseits das Grundrecht auf Religionsfreiheit in Frage stellt. (Zur Klarstellung: Der bfg Bayern bejaht das Recht eine Religion auszuüben, verlangt aber, dass diese Religionsausübung nicht mit den allgemeinen Menschenrechten oder den Grundrechtsartikeln des Grundgesetzes kollidiert. Daher gilt auch das Grundrecht der Religionsfreiheit nicht schrankenlos.)
  2. Den Unterschied zwischen ... kritik und ...feindlichkeit herauszuarbeiten ist sogar ein wichtiger Teil eines solchen Seminars, und ob es dazu kommt, liegt nicht zuletzt an den Teilnehmern selbst.
  3. Den Vorwurf der Inflationierung des Begriffs "Rassismus" teile ich allerdings. Und erst recht ist es geradezu widersinnig, Rasse/Ethnie und Religion in einen Topf zu werfen - schon gar bei Weltreligionen, bei denen die ethnische Herkunft der Religionsangehörigen gar keine Rolle spielt. Insofern darf man durchaus auch die Sachkompetenz der Planer dieses Seminars in Zweifel ziehen. Amnesty International ist ja bisher nicht durch fundierte Aussagen zu Religionen aufgefallen.

Anderer Zusammenhang - besonders harte Islamkritik äußert Ilhan Arsel, ein renomierter türkischer Verfassungsrechtler (8.7.). Er ist der Autor des  Buches „Frauen sind eure Äcker“. Hier Auszüge aus einem Interview mit Arzu Toker, die das Buch übersetzt und überarbeitet hat:
„In diesem Buch geht es eigentlich nicht nur um die Stellung der Frau. Nach der Lektüre werden Sie eine Vielfalt von Aspekten verstehen und sehen, dass es um eine grundsätzlich verheerende Haltung gegenüber den Menschen geht. Sie verstehen auch das Gottesverständnis Mohammeds und Sie erfahren sehr viel von Mohammed als Mann.
Vor allem wird eins durch dieses Buch klar: Man macht es sich viel zu leicht, wenn diese Haltung gegenüber der Frau auf die Unterdrückung der Frau reduziert wird. Es geht nicht nur um die Unterdrückung der Frau, sondern um die Vernichtung der weiblichen und männlichen Humanität in vielschichtiger Weise. ...
Das umfangreichste Kapitel beschreibt das Leben der Frau von der Geburt bis zum letzten Atemzug als Weg „von einem Pech zum nächsten“. Was müssen wir uns konkret darunter vorstellen?
Ilhan Arsel erklärt, was Frauen im Leben und im Jenseits bevorsteht, und belegt diese Aussagen aus islamischen Quellen. Es ist Pech, als Mädchen in der islamischen Gemeinde auf die Welt zu kommen. Denn dann ist es ein Leben als Mittel zum Zweck. Um mich kurz zu fassen: Als ein kleines Mädchen, mit sechs Jahren kann sie schon verheiratet werden, wie es Aischa mit dem alten Mohammed ergangen ist. Hat sie Glück und wird ein junges Mädchen, ohne zuvor einen Greisen heiraten zu müssen, so wird sie irgendwann durch ihren Vormund mit jemandem verheiratet, den sie nie zuvor gesehen hat. Das ist eine gesellschaftlich genehmigte, von Allahs wegen legitimierte Gewalt gegen die Frau. Als Ehefrau ist sie der Laune und der Lust des Mannes ausgeliefert, zum absoluten Gehorsam verpflichtet. Was ist das für ein Leben? Sie ist verurteilt zu existieren, um für das Wohlergehen des Mannes zu sorgen, ihn sexuell zu befriedigen, damit er sich auf den Islam konzentrieren und ins Paradies kommen kann, wo ihn seine eigentlichen Frauen erwarten.
Heutzutage ist ein neuer Aspekt hinzugekommen, nämlich die Medien. Nicht umsonst versuchen einige arabische Länder, den Empfang europäischer Medien zu verhindern. Die Frauen könnten auf die Idee kommen zu sagen: „Lieber jetzt leben als in den Himmel kommen, denn selbst im Paradies gibt’s nichts Besonderes für mich, nur meinem Mann, den ich mir ohnehin nicht ausgesucht habe und dem ich dann zusehen darf, wie er sich amüsiert.“ Wobei, auch dazu brauchen die Frauen die Fürsprache ihres Ehemannes, ohne seine Zustimmung kommen sie nicht einmal ins Paradies. ...“
Und da sagte der Ex-Bundespräsident Wulff in seiner angeblich „besten“ Rede vor ca. einem Jahr „Der Islam gehört zu Deutschland!“ ...
Es ist schockierend, dass in unserem Kulturraum, in unserem Staat, immer noch Religionen zugelassen sind, die Menschenwürde und Recht auf ganzheitliche Unversehrtheit mit Füßen treten. Es muss doch die politische Pflicht eines Staates mit freiheitlich-demokratischer Grundordnung sein, die Bürger vor menschenfeindlichen Religionen zu schützen.
Der von Anfang an mit Mängel behaftete Artikel 4 des Grundgesetzes muß korrigiert werden!
Religionen dürfen nur dann praktiziert werden, wenn Sie das Recht auf seelische und körperliche Unversehrtheit gewährleisten!

Erwin Peterseil bringt am 4.7. auf atheisten-info.at ein pdf zum Thema "Ungleichzeitigkeiten" im Sinne von Ernst Bloch (dass also Welten zusammenstoßen, die auf unterschiedlichen Stufen der Entwicklung stehen und dadurch Ursache für Konflikte bieten). Das könnte man für Dogmatismus ansehen, der das das Problem auf die Zeitskala reduziert statt auf Inhaltliches, also quantitativ statt qualitativ. Man fragt sich, ob nicht das Wort Unterschiede besser passen würde. Immerhin äußert Erwin Peterseil u.a. interessante Ansichten zur Islamdebatte:
Die aktuellen Aufstände im arabischen Bereich haben ihre Ursachen in der Ungleichzeitigkeit der dortigen Lebenswelten zur als möglich erscheinenden westlichen Lebenswelt. Die Diktaturen wurden gestürzt, aber jetzt geht die Entwicklung wieder in eine andere Ungleichzeitigkeit: Das dort wirklich Mögliche wird vermutlich leider das gestrige Islamische sein, nicht das Heutige unserer Welt ...

Iran: Todesurteil für Alkoholkonsum. Atheisten-info.at bringt die Nachricht der OÖNachrichten vom 25. Juni 2012 ohne Werbung und dafür mit Hintergrundinfo: Zwei Iraner sollen hingerichtet werden, weil sie Alkohol getrunken haben. "Die beiden Personen wurden zum dritten Mal des Konsumierens alkoholischer Getränke schuldig gesprochen und wurden zum Tode verurteilt" ...

Grundsätzliche Kritik übt atheisten-info bei der KAFIR (Kommunikations- und Aufklärungsplattform für islamspezifische Religionskritik)-Grundsatzerklärung (31.5.):
Islamkritik ist Kritik an einer Weltanschauung, die Millionen Menschen im Widerspruch zur Moderne gefangen hält. Islamkritik ist daher eine historische Notwendigkeit. Jetzt hat sich "KAFIR"2 formiert, eine Plattform für islamspezifische
Religionskritik, auch atheisten-info.at macht dort mit.

Tod den Feinden des Islam! Salafist im Interview bei atheisten-info.at (31.5.)

Einen Insiderbericht aus Schweden bringt atheisten-info.at (26.5.), es geht um die offizielle und die inoffizielle Einstellung der muslimischen Prediger:
"... Danach wurden nach einiger Zeit dieselben Imame offiziell telefonisch gleichermaßen befragt: die Antworten entsprachen nun den schwedischen Gesetzen und Gepflogenheiten. Womit bewiesen wurde: es gibt den "europäischen Islam" nur recht eingeschränkt ..."

Die SZ berichtet am 14.5. über den real existierenden islamischen Gottesstaat: Musiker nach Fatwa in Lebensgefahr Tod dem Ketzer - Es geht um Fußball, Silikonbrüste, Korruption, Viagra und falsche Prediger. Mit einem Rap-Song hat der Musiker Shahin Najafi die Glaubenswächter in seiner Heimat Iran erzürnt. Nach einer Fatwa schwebt er in Lebensgefahr - doch der Wahl-Kölner will sich weder verstecken, noch den Mund verbieten lassen.

atheisten-info.at bringt einen Artikel aus der Neuen Osnabrücker Zeitung (10.5.) mit folgendem Kommentar: Bedeutungslose Salafisten? Die Philoislamisten in Deutschland sind zurzeit damit unterwegs, die Ausschreitungen von Salafisten in NRW möglichst klein zu reden, wie zum Beispiel in der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 10. Mai 2012.
Diese Einschätzung wird nicht jeder teilen. Der Standpunkt von dem Artikel erscheint durchaus vernünftig, die Sache nicht hochzuspielen und damit den Salafisten Publizität zu verschaffen. Was nun richtig ist, möge ein jeder für sich selbst entscheiden. Die Freigeister dürften sich aber einig in der Ablehnung des Salafismus und desgleichen sein.

Zum folgenden Artikel erreichen uns 'selbst befriedigte Grüße' von einem der heraufbeschworenen Freigeister (10.5.):  Ach je, so kennen wir es doch von der anderen frommen Fraktion auch - liberale Katholiken und Protestanten sagen doch auch: "Diese vertritt die Sichtweise, dass ein Mensch, der von der Begierde überwältigt wird und befürchtet, der "Sina" (Sünde) zu verfallen, auf Masturbation zurückgreifen sollte. Die Schule folgt damit dem Prinzip "Von zwei Übeln ist stets das kleinere zu wählen"." Aber ein Übel ist es immerhin doch!!!!
Das bringt den Schreiben 'nun nicht dazu den Islam viel sympathischer zu finden - zumal der Imam damit ja auch schon in der Minderposition ist.'

Der Stern schreibt am 27.3..- nicht mehr ganz neu, aber interessant: Ein marokkanischer Geistlicher hat mit Äußerungen zur Selbstbefriedigung von Frauen für Aufsehen gesorgt. Diese werde von den Theologen und dem islamischen Recht der Scharia erlaubt, sagte Scheich Abdelbari Semsemi der Nachrichtenagentur AFP. Der Geistliche hatte in der Vergangenheit bereits wiederholt mit seinen religiösen Rechtsgutachten, sogenannten Fatwas, Kontroversen ausgelöst.

Iran: Todesstrafe für satirischen Song (9.5., atheisten-info.at): Der Großajatollah Saafi Golpayegani hat am 9.5.2012 den iranischen Sänger Shahin Najafi zum "Apostaten", also zum Glaubensabtrünnigen, erklärt und ihn damit zum Tode verurteilt. Die Veröffentlichung des Songs "Naghi" ist der Grund dafür. Der Song bezieht sich auf den zehnten Imam des schiitischen Islams und hängt mit einer satirischen Facebook-Veröffentlichung "Kampagne um die Schiiten an den Imam Naghi zu erinnern" zusammen.

Salafistenverbote in Deutschland? atheisten-info.at schreibt am 9.5.: Die Verantwortung des wegen Mordversuches an Polizisten festgenommenen Salafisten hat in Deutschland jetzt doch endlich einmal entsprechende staatliche Reaktionen ausgelöst.

Plattform für Islamkritik gegründet - pdf von atheisten-info.at (4.5.).
Es geht darum, dass nicht nur Rechtslastige Islamkritik üben, sondern Bedenkliche aller Couleur, z.B.:
Die aus der Türkei stammende Soziologin Necla Kelek schreibt, viele Zuwanderer aus der Türkei "leben in der Moderne,
sind aber dort nie angekommen. Sie leben in Deutschland nach den Regeln ihres anatolischen Dorfes. Sie
haben sich in ihren Glauben, in ihre Glaubensgemeinschaft, in eine Parallelwelt zurückgezogen und reproduzieren
sie, indem sie ihre Kinder so erziehen, wie sie selbst erzogen worden sind, und sie mit Mädchen und Jungen aus
ihrer alten Heimat verheiraten. Die Folgen sind dramatisch. Mangelnde Individualisierung und Selbstverantwortung
ziehen mangelnden Bildungswillen nach sich. (..) Mangelnde Verantwortung für die Zukunft, mangelnde Investition
in die Bildung ihrer Kinder führen dazu, dass immer wieder der eigene soziale Status reproduziert wird - den man
dann auch noch dem 'Gastland' vorwerfen kann.

Uns erreicht ein Bericht zur Koranverteilung in Dresden (1.5., gbs Dresden):
Am sonnigen Samstag verteilten drei Dresdner Salafisten auf der Prager Straße Korane. Drei Vereinsmitglieder plus geschwisterliche Unterstützung wollten sich dies einfach mal anschauen. Als sich Anhänger der rechtspopulistischen Partei "Die Freiheit" mit islamkritischen, wenn nicht sogar -feindlichen Transparenten neben den Infostand der Muslime postierten, entschieden auch wir zu handeln. Gemäß unserem humanistischen Selbstverständnis hißten wir ein kleines Plakat mit der Aufschrift "FÜR Religionsfreiheit, GEGEN Extremismus" und verteilten Infobroschüren und -flyer der Giordano Bruno Stiftung. Sie gingen weg wie warme Semmeln, die Korane dagegen nicht.

Vorwürfe bei atheisten-info.at (25.4.): Amnesty unterstützt Unterdrückung
Amnesty International (AI) als PR-Agentur des islamischen Patriarchalismus: Besorgniserregend ist für diese "Menschenrechtsorganisation" aber nicht etwa die grund- und menschenrechtswidrige Reproduktion islamisch-patriarchalischer Geschlechterrollen und Unterdrückungsverhältnisse in orthodox-islamischen Sozialmilieus, sondern die angebliche "Diskriminierung" von (häufig dazu genötigten) Kopftuch- und Burkaträgerinnen in europäischen Ländern. Dass die gesetzwidrige Unsitte der Zwangsverheiratung sowie ein stark gewaltbesetzter Autoritarismus nicht zufällig besonders häufig in orthodox-islamischen Kreisen anzutreffen sind, interessiert diese anscheinend islamapologetisch okkupierte "Menschenrechtsorganisation" überhaupt nicht.
Ergänzend ist dort zu lesen (25.4.): Diskriminierte Muslime?
Am 24.4.2012 wurde eine Untersuchung von Amnesty International (AI) veröffentlicht, die sich mit der Diskriminierung von Muslimen befasst. Klarerweise kommt die Untersuchung zum Ergebnis, Muslime würden wegen ihres Glaubens speziell auch beruflich diskriminiert.

Über die Erosion der bürgerlichen Gesellschaft und die neue Weltordnung (10.4.) - vor allem um political correctness:
... Was man ihnen aber nicht gezeigt und nicht erklärt hat, ist, dass es noch ein anderes gefährliches Wesen gibt, das noch dazu vermehrt im eigenen Biotop (und nicht nur am Urlaubsstrand) auftritt: Den nichtwestlichen, religiös indoktrinierten und legitimierten, vormodern-patriarchalisch geprägten, womöglich noch polygamen Macho-Mann, der nicht auf verinnerlichte Triebkontrolle trainiert ist, sondern auf Verhüllung des weiblichen Körpers und des Kopfhaars sowie auf die Verteidigung der am weiblichen Wohlverhalten festgemachten "Ehre".

Scharia in Ägypten - atheisten-info.at 5.4.: Als 2011 in arabischen Staaten junge Menschen gegen die autoritären Regime zu rebellieren begannen, fand das im aufgeklärten Europa freudige Zustimmung und Unterstützung, man sprach vom "arabischen Frühling". Inzwischen gingen die Entwicklungen weiter, die Realität hatte die Revolution eingeholt.

Seit den islamistischen Terroranschlägen vom 11. September 2001 haben sich in Europa und auch in Deutschland politische Kräfte herausgebildet, die ihre grundsätzlich fremdenfeindliche, völkisch-nationalistische und wohlstandschauvinistische Grundposition angesichts des Vormarsches der ja tatsächlich kritikwürdigen
Ausbreitung der islamischen Herrschaftskultur bestätigt sehen
- Meinungsartikel bei atheisten-info.at 5.4.

Jim Al-Khalili über die arabischen Wissenschaften als Fundament unserer Kultur - eine Buchpräsentation 4.4.

Ein lesenswertes pdf von atheisten-info.at zum Thema Islam (2.4.): Vorurteile und Beurteilungen - Das Resume:
Man sieht also wieder einmal: es gibt keine göttlichen moralischen Normen, aber es gibt Methoden, Unerwünschtes abzuleugnen und mittels Moralkeule schönzureden. Weil wenn eine negative Haltung zu einer bestimmten Religion grundsätzlich als "rassistisch" zu gelten hat, dann kann es gar keine Diskussion darüber mehr geben. Damit wird jedoch nicht nur der Rechtsextremismus  attackiert, sondern jedwede von einer selbstherrlich  verkündeten  politischen Korrektheit abweichenden Meinung. Und das kann es dann ja wohl doch nicht geben! Islamkritik ist kein Rassismus! ... Gesetzliche Schranken dagegen gibt es in Saudi Arabien, im Iran und ähnlichen Staaten. In Österreich (und Deutschland) nicht. Vorurteile sind keine Urteile, aber säkulare Beurteilungen sind keine Vorurteile! Somit ist der Islam keine Ära der Heiligkeit, kein Schutzbereich vor dem Rechtsextremismus, sondern eine rechtsextremistische politische Ideologie, die danach trachtet ihren Herrschaftsbereich totalit.r zu beherrschen, somit eine Ideologie, mit der sich jeder Atheist auseinandersetzen müsste.

Afghanistan: Hunderte Frauen und Mädchen wegen „Sittenverbrechen“ inhaftiert - Regierung soll Täter und nicht Opfer verfolgen (pdf von atheisten-info.at 29.3.) Die afghanische Regierung soll die etwa 400 Frauen und Mädchen freilassen, die derzeit in Afghanistan wegen „Sittenverbrechen“ inhaftiert sind, so Human Rights Watch in einem heute veröffentlichten Bericht. Die USA und andere Geberländer sollen die afghanische Regierung von Präsident Hamid Karsai auffordern, die unrechtmäßige Inhaftierung von Frauen und Mädchen zu beenden, die keine Straftäter, sondern Opfer von Verbrechen
sind.

Kommentar bfg: Dass so etwas überhaupt einreissen konnte, ist genauso typisch für den Dilettantischmus der Afghanistan-Hilfsmaßnahmen wie die Mohnfelder, auf denen Nato-Truppen den Rauschgiftanbau schützten. Man hat immer noch nicht die Lehre aus Vietnam gezogen, die da lautet:  keine den Menschenrechten verpflichtete Armee kann gegen eine Terrortruppe gewinnen, auch wenn sie selber ein bisschen zum Terror greift und Drohnen losschickt (damit liefert sie bloß die Rechtfertigung für die Eskalation, weil es jetzt gerechtfertigt ist, den Terror dorthin zu tragen, wo die Drohnen gesteuert werden). Entsprechend kläglich verläuft das Engagement in Afghanistan, und die eingekerkerten "Sittenverbrecherinnen" zeigen nur den vorauseilenden Gehorsam gegenüber der bevorstehenden Taliban-Übernahme.

Die NPD soll verboten werden, aber was ist mit den islamistischen Umtrieben? fragt atheisten-info.at (24.3.). Das pdf zeigt ein Ungleichgewicht der Beurteilung des Rechtsextremismus':
... Darüber hinaus soll systematisch der Grundsachverhalt im Dunklen bleiben, dass eine große Zahl von orthodox-muslimischen Zuwanderern ein erheblich autoritäreres, reaktionäreres und rückschrittlicheres Bewusstseins- und Handlungsprofil aufweist als die breite Masse der einheimischen Deutschen und dass das Personenpotenzial des  einheimischen Rechtsextremismus absolut und vor allem proportional zur Bezugsgruppe (einheimische Bevölkerung insgesamt/islamisch geprägte Zuwanderer insgesamt) beträchtlich unter dem Personenpotenzial des zugewanderten islamistischen Rechtsextremismus liegt ...
Etwa zum selben Zeitpunkt, als die Medien Anders Breivik in einer groß angelegten Kampagne zu einem „Islamkritiker“ stilisierten, wurde bekannt, dass die Al-Shabaab-Milizen in Somalia nicht nur die Auslieferung von Hilfsgütern behinderten, sondern unbotmäßige Viehhirten öffentlich köpften und anschließend deren Leichen auf offenen Geländewagen durch die Stadt fuhren, um die Bevölkerung einzuschüchtern. Dieser islamistische Alltagsterror, der in ähnlicher Form auch massenhaft in islamistisch besetzten Gebieten in Pakistan und Afghanistan an der Tagesordnung ist oder zum Beispiel auch in Nigeria von den dortigen Islamisten mit dem erhellenden Namen Boko Haram (Westliche Bildung verboten) praktiziert wird, ist das Produkt nicht von einem isolierten psychopathischen Einzeltäter, sondern das Resultat eines islamspezifisch codierten Sozialsystems ...
Während in mccarthyistischer Akribie danach gefahndet wird, welche Internetseiten Anders Breivik besucht hat, um daraus zum Teil perfide Verdächtigungsszenarien zu konstruieren, fragt keine von diesen demagogischen „Spürnasen“ nach den Quellen der opulenten islamischen Gewaltagenda. Dabei ist die Suchrichtung hier sehr einfach: Koran, Hadithsammlung, Fatwas islamischer Autoritäten, Koranschulen und islamistische Internetseiten, gegenüber deren Anzahl mit widerlichen Inhalten das in der Tat kritikwürdige Internetportal Politically Incorrect nur eine Träne im Meer darstellt.“

Hartmut Krauss, der deutsche Soziologe und Religionskritiker mit dem Schwerpunkt Islam, listet folgende Themen für Verstöße der orthodox-islamischen Glaubenslehre gegen menschen- und grundrechtliche Prinzipien auf (2.3.):

  • Die Gleichberechtigung von Muslimen und Nichtmuslimen;
  • Die Gleichberechtigung von Mann und Frau;
  • Die freie Wahl einer Weltanschauung;
  • Das Recht auf freie (auch religionskritische) Meinungsäußerung
  • Das Recht auf freie Partnerwahl;
  • Das Recht auf sanktionslosen Religionswechsel und Religionsaustritt.
  • Das Recht auf diskriminierungsfreie sexuelle Orientierung.

Kennt hier zufällig jemand noch eine andere Religion, auf die Punkt für Punkt genau dasselbe zutrifft?

Tödliches Familiengericht (16.3. bei atheisten-info.at): Wie auch in europäischen Medien Erwähnung findet (z.B. am 15.3.2012 im ORF), hat sich vorige Woche die 16-jährige Amina al-Filali in Marokko mit Rattengift das Leben genommen, weil sie nach einer Vergewaltigung dazu gezwungen wurde, den Täter zu ehelichen ... Um die Einführung solcher privaten Scharia-Gerichte bemühen sich in ganz Europa die islamischen Glaubensgemeinschaften und leider hält die europäische Politik, solche Scharia-Urteile tatsächlich zuzulassen, für einen gangbaren Weg. In Deutschland ist dies in vielen Bereichen alltäglich (siehe Scharia-"Recht" in Deutschland).

Islamverharmlosung kann frustrierend sein - ein pdf von atheisten-info.at (12.3.).
Die Debatten über den Umgang mit dem Islam lassen nicht nach. Selbst unter Religionsfreien gibt es genug Leute, die sofort entsetzt aufschreien, wenn sich jemand erlaubt, dem Islam mit der gleichen Schärfe gegenüberzutreten wie es im aufgeklärten Europa im Umgang der Religionsfreien mit dem Christentum üblich ist...
Aufgrund einer aktuellen Untersuchung in Deutschland, die sogleich heftige Rufe nach POLITICAL CORRECTNESS verursachte, bringt der Autor einige grundsätzliche Dinge zur Sprache. Man erlebt es selber fast schon tagtäglich: irgendeine Kritik im Zusammenhang mit dem Islam wird zurückgewiesen: weil es erstens im Islam sowas gar nicht gibt, weil zweitens gar kein Zusammenhang mit den Islam bestünde, drittens das Christentum auch dasselbe mache oder gemacht habe. Wie im alten Witz, wo sich die Frau Huber bei der Frau Müller für einen Besuch ein schönes Kaffeeservice ausborgt und die Frau Müller der Frau Huber nach der Rückgabe vorhält, der Kaffeekanne einen Sprung verpasst zu haben. Was die Frau Huber vollständig widerlegen kann: denn erstens  hat  sie  sich  gar kein  Service  ausgeborgt,  zweitens  hat sie  ihr  das  Service unbeschädigt zurückgegeben und drittens war der Sprung vorher schon gewesen. Eine politisch korrekte Antwort.

Kalifatskonferenz bei Atheisten-info.at (27.2.) und (25.2.) Laut Medienberichten ist die Zahl der Schulabbrecher in Österreich mit Migrationshintergrund viermal so hoch wie die der indigenen Jugendlichen.

Scharia-"Recht" in Deutschland (24.2., pdf von atheisten-info.at): Die islamische Parallelgesellschaft bemüht sich fortgesetzt ihren Status eines Staates im Staate auszubauen. Da von philoislamistischer Seite solche Bemühungen mit großem Enthusiasmus unterstützt werden, geht auch was weiter, im Familienrecht entscheiden deutsche Gerichte oft nach Islamrecht, bei Streitereien machen dies islamische Streitschlichter. Von der Site evangelisch.de stammt das wiedergegebene Interview mit Serap Çileli, die sich für die Rechte muslimischer und türkischer Frauen in Europa engegiert: "Der Einfluss der Schariarichter ist umfassend."

Offener Brief an Angelika Merkel auf derselben site (22.2.): In Sachen Islamkritik gibt s in Deutschland anhaltende Debatten. Über alles darf debattiert, alles darf kritisiert werden, politische Parteien, Weltanschauungen, Religionen: mit einer fundamentalen Ausnahme: der Islam steht unter dem heiligen Schutz der political correctness.

RELIGION - Im Namen der Tugend Der aktuelle SPIEGEL berichtet über Verschleierte Frauen, radikale Rabbis, Geschlechtertrennung: Israel ist ein Land zwischen Demokratie und Glaube, Hightech und Sittsamkeitsterror.

Nur ein Link zum Aufruhr nach Koran-Verbrennung 23.02.2012 im Abendblatt: US-Truppen haben sich in Afghanistan erneut ein Bein gestellt und mehrere Koran-Bücher vebrannt. Gewinner sind die Taliban. Erste Todesopfer.

Internetpredigt über die zu errichtenden Kalifate im nahen Osten (14.2.) - der Text auf der Kalifatshomepage ist gehalten, als handle es sich um liberale Muslime, darum hier ein YouTube-Referat von Shaker Assem zu den arabischen Revolutionen, in welchem er sich in gepflegtem Deutsch völlig offen über die politischen Pläne und Ziele seiner Partei äußert. Schaut und hört Euch das an bei atheisten-info.at
Der Tenor lautet: Kalifate statt Demokratie, wow.

Gleiches Recht für alles! - ein lesenswerter Artikel beim bewährten Islamkritiker atheisten-info.at (8.2.):
Wie religion.ORF.at am 8.2.2012 meldete, hat in Frankreich eine Äußerung des französischen Innenministers Claude Guéant heftige Kritik hervorgerufen. Der Minister hatte sich bei einer Veranstaltung vor rechtsgerichteten Studenten über kulturelle Unterschiede geäußert und gesagt: "Diejenigen, die Menschlichkeit verteidigen, erscheinen uns fortschrittlicher als die, die sie in Abrede stellen. Diejenigen, die Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit verteidigen, erscheinen uns denjenigen überlegen, die Tyrannei, Unmündigkeit von Frauen sowie sozialen und ethnischen Hass akzeptieren."
Sowas darf man in Zeiten des politisch korrekten Philoislamismus nicht äußern!

Ketzerstimmen zu Moscheebau und zur Religionsfreiheit (26.1.) immer auf derselben page.

Allah gegen Darwin - Die Folgen des islamischen Kreationismus zeigen sich zunehmend auch an westlichen Hochschulen.
Biologie: ja, Evolution: nein. Neuerdings  boykottieren  muslimische Studierende  zunehmend  Vorlesungen,  in  denen  die Evolutionstheorie behandelt wird (pdf von atheisten-info.at, 19.12.).

Die westliche Illusion vom “gemäßigten Islamismus” (12.12.): Die Muslimbruderschaft liegt bei den Wahlen in Ägypten klar in Führung - gefolgt von den noch militanteren Salafisten. Jetzt hofft der Westen auf die “Mäßigung” der islamistischen Übermacht - und klammert sich dabei an Illusionen - pdf von atheisten-info.at

Die Saudis und das Autofahren (5.12.): Ein Gutachten in Saudi-Arabien erklärt, warum Autofahren Frauen schadet. Am Steuer riskierten sie demnach ihre Jungfräulichkeit und seien anfällig für Prostitution.

Islamische Wahlsiege in Ägypten - die Wahlergebnisse aus Kairo und Alexandria sind zum Vorteil der Islamisten ausgegangen (1.12.)

In Ägypten stellte eine junge Frau namens Alia Magda al-Mahdi ein Nacktbild von sich ins Internet. Sie will damit ein Zeichen gegen der "Zensur unseres Wissens, unserer Äußerungen und unserer Sexualität" setzen. Sie schreibt dazu: "Meine Familie hat keine Gewalt über meinen Körper und meine Handlungen. Ich bin ein freies Individuum." Was in einem von der islamischen Religion dominierten Land eine sehr gefährliche Sache ist.

Nochmal die pessimistische Sicht (11.11.): Arabischer Frühling im islamischen Würgegriff

Islamische Zuwanderung materialistisch gesehen (8.11. bei atheisten-info.at). In dem Artikel stehen die Zahlen von Österreich, die etwa den deutschen Prozentwerten entsprechen.

Migration und Religion (8.11.) - Vor 50 Jahren hat Deutschland mit der Türkei ein Anwerbeabkommen für Gastarbeiter abgeschlossen und seitdem wird in Deutschland auch um Integration und vor allem um den Islam gestritten. Anlässlich des Jubiläums hat der dekladen eine Auswahl zusammengestellt, die das Thema Migration und Religion näher beleuchtet.

Wohin treibt die "Arabellion"? (30.10.). Die arabische Revolution und der Islamismus – eine Momentaufnahme
Für  die  Islamwissenschaftlerin  Prof.  Christine  Schirrmacher  vom  Institut  für  Islamfragen  spricht  Vieles  dafür,
dass der Einfluss der Islamisten wachsen wird. In der Vergangenheit wurden sie, gegebenenfalls brutal, von den
autoritären und repressiven Regimes in Schach gehalten. Auch die Islamisten wurden von der Arabellion über-
rascht. Doch es zeichnet sich ab, dass sie die neuen Möglichkeiten geschickt und konsequent nutzen werden. Es
wäre naiv zu glauben, dass sich ohne weiteres die westlichen Vorstellungen von Demokratie durchsetzen werden.

Tja, da hat das fortschrittliche 1/3 der Tunesier freie Wahlen erkämpft, und nun wählen die rückschrittlichen 2/3 das Mittelalter ...

Arabischer Frühling oder Winter? Wir sollten uns über den arabischen Frühling keine großen Hoffnungen machen. Die Chance, dass in diesen Ländern jetzt moderne Zeiten anbrechen, ist nicht sehr hoch, es spricht mehr dafür, dass der Vormodernismus die Macht erlangt. Die europäische Blindheit gegenüber der islamischen Ideologie trägt ihren Teil dazu bei, meint atheisten-info.at (29.10.) Der Wahlsieg der Islamisten in Tunesien ist allerdings ein schlechtes Zeichen.

Vortrag von Cahit Kaya (exmuslime.at, 20.10.): glücklicher leben ohne Islam

Grüne kritisieren saudisches Islam-Zentrum (6.10.): Grüne sehen Wirtschaftsmotive hinter Dialogzentrum mit Saudi-Arabien. Interreligiöses Zentrum zu Anbahnung von Geschäften genützt? fragt atheisten-info.at

Fundamentalistlnnen im Psycho-Rausch - neue Islamkritik (1.10.). Es geht um eine Konferenz mit dem Titel „Das Unbehagen mit der Religion. Islamophobie  und  verwandte  Phänomene".

Sechzehn gute Gründe, den Islam zu verlassen - aus der Sicht einer Frau (27.9.). Auch von atheisten-info.at:  Türkischer Karikaturenstreit (30.9.). Innerhalb dier Karikatur erscheint die versteckte Botschaft: "Allah yok. Din Yalan". Auf deutsch: "Allah gibt es nicht. Religionen sind Lügen"

Nochmal ganz scharf attackiert atheisten-info.at (10.9.): Der Islamismus dient der absoluten, totalitären und&nb